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DIE WAHRHEIT ÜBER DIE KONZENTRATIONSLAGER DER NAZIS LEUGNEN

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Mit Hilfe pseudowissenschaftlicher Gutachten wird die Durchführbarkeit des Massenmords in den Konzentrationslagern der Nazis angezweifelt. Holocaust-Leugnende argumentieren beispielsweise, dass in den Gaskammern keine Rückstände von Giftgas gefunden wurden oder dass die Krematorien in Auschwitz für die Massenverbrennung von Leichen viel zu klein waren. Holocaust-Leugner wie David Irving argumentieren, dass es keine Beweise für Gaskammern in Auschwitz gibt.

VERZERRUNG DES HOLOCAUSTS

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In der Karikatur, die für den Trend der linken Presse beim Wiederaufflammen des arabisch-israelischen Konflikts am repräsentativsten ist, werden Israels Interessen mit Naziverbrechen und israelische Bürger mit Neonazis verglichen. Der Gaza-Streifen wird als ein von Stacheldraht umgebenes Konzentrationslager dargestellt. Da der Gazastreifen ausschließlich von Palästinensern bevölkert wird, ist davon auszugehen, dass es sich bei der inhaftierten Person in der Karikatur um einen Palästinenser handelt.

SCHÜREN ETHNISCHER UNRUHEN

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Von Zeit zu Zeit finden an vielen Orten in Europa pro-palästinensische oder pro-israelische Kundgebungen und Veranstaltungen statt, insbesondere wenn der israelisch-palästinensische Konflikt eskaliert. In Teilen Serbiens mit einer muslimischen Mehrheit wie Kosovo und Metohija oder der Region Sandzak und in anderen Ländern des westlichen Balkans wie Bosnien und Herzegowina können die pro- und kontra- Israel und Palästina Kundgebungen als politisches Mittel in regionalen politischen, nationalistischen und ethnischen Auseinandersetzungen eingesetzt werden.

DIE JÜDISCHE SÄUBERUNG IN POLEN

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1967 gewann Israel den Sechs-Tage-Krieg. Moskau und die Satellitenstaaten der UdSSR unterstützten die arabische Koalition. Nach diesem Ereignis verschlechterten sich die Beziehungen zwischen dem "Ostblock" und Israel dramatisch. Polen brach die diplomatischen Beziehungen zu diesem Land ab. Ein Jahr später begann im Zuge interner Säuberungen in der Kommunistischen Partei eine antisemitische Kampagne, in deren Mittelpunkt israelfeindliche und antizionistische Themen standen.

GESCHICHTSMISSBRAUCH

4. Antisemitism and Israel

Generell wird die Kritik an Israel oft mit antisemitischen Stereotypen aufgeladen und mit dem Nationalsozialismus verglichen. Typische Merkmale sind die Umkehrung von Tätern und Opfern und die Verneinung des Existenzrechts Israels. Die Behauptung, dass Israel absichtlich Kinder ermordet oder einen Völkermord an den Palästinensern begeht, ist eine beliebte Taktik zur Delegitimierung des jüdischen Staates und greift auf alte antisemitische Stereotypen wie die Blutverleumdung und den Topos eines imaginierten "Kollektivjuden" zurück. Im Antisemitismus werden Juden seit jeher bestimmte negative Eigenschaften zugeschrieben. Seit der Gründung des Staates Israel werden diese oft auch auf Israel projiziert. Israel wird vorgeworfen, den Weltfrieden zu bedrohen. Selbst populäre deutsche Autoren wie Gräfin Dönhoff und Günther Grass beziehen sich in ihren Artikeln "Völkischer Ordensstaat Israel" und "Was gesagt werden muss" auf dieses negative Stereotyp.

Dämonisierung des jüdischen Staates

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Bei Anti-Israel-Demonstrationen im Zusammenhang mit der jüngsten Gaza-Krise riefen Demonstrierende die Parole "Kindermörder Israel".
Der türkische Staatspräsident, der bei vielen in Deutschland lebenden Türkinnen und Türken beliebt ist, sagte in einer öffentlichen Sendung, dass Israelis so mörderische Blutsauger sind, dass sie sogar kleine fünf- und sechsjährige Kinder töten.

GLOBALE PROTESTE GEGEN ISRAEL

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"Die Stunde wird kommen, in der die Muslime die Juden bekämpfen und töten werden, bis sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken." (Hamas-Charta)

DER KAMPF ZWISCHEN GUT UND BÖSE

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Der türkische Islamist Necmettin Erbakan (1926 - 2011) behauptete, dass die Jüdinnen und Juden (in seinen Worten: "Zionisten") vor mehr als 5.000 Jahren einen Plan für eine Weltordnung geschaffen haben, in der sie alles Geld und die gesamte Arbeitskraft kontrollieren. Das Judentum organisierte die Kreuzzüge, und weil die katholische Kirche gegen den Geldverleih war, wurde auf jüdisches Betreiben hin der Protestantismus geschaffen, um durch die Einführung des Kapitalismus alle für sich arbeiten lassen zu können. Auf diese Weise kontrolliert das Judentum die Welt, abgesehen vom Islam, und das ist der Kampf zwischen Gut und Böse, der Kampf zwischen diesem und dem Islam.

ANTISEMITISCHES GRAFFITI IN NOVI SAD

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Im Dezember 2020 wurde in Novi Sad eine Plakatwand, die ein Bild der Synagoge von Novi Sad zeigte, mit dem Graffiti "Judenfrei" und einem durchgestrichenen Davidstern beschmiert.
Die städtischen Behörden reagierten schnell, und das Graffiti wurde noch am selben Tag übermalt. Zwei Monate später, im Januar 2021, nur einen Tag vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag, wurde dieselbe Plakatwand erneut mit antisemitischen Graffiti beschmiert. Diesmal malten der oder die Täter einen durchgestrichenen Davidstern, das "Keltenkreuz" und die Abkürzung "SS" (die nationalsozialistische Schutzstaffel). Die Behörden übermalten auch diese Symbole umgehend.

VERBRENNUNG EINES JÜDISCHEN BILDNISSES IN BRESLAU

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Dieser antisemitische Vorfall ereignete sich 2016 auf dem Marktplatz von Breslau während einer Demonstration der rechtsextremen und nationalistischen Organisation ONR (Odrodzenie Narodowe Polski - Nationale Wiedergeburt Polens). Der Protest richtete sich gegen den Zustrom von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten in die Europäische Union. Der Hauptorganisator des Protests, Piotr Rybak, behauptete, dass der gesamte "Prozess der Aufnahme von Islamisten in Europa" von George Soros finanziert werde. Da der besagte angebliche Finanzier jüdische Wurzeln hat, diente die in Brand gesetzte Puppe als stereotype Darstellung eines Juden.

Trivializing Antisemitism

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“Hitler und die Nationalsozialisten sind nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.” (Alexander Gauland, AFD)
“Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad.” (Björn Höcke, AFD)

DER ANSCHLAG AUF DIE SYNAGOGE VON HALLE 2019

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Der deutsche Rechtsextremist Stephan Balliet (geb. 1992), der den Terroranschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) verübte und dabei mehrere Passanten ermordete und verletzte, glaubte an eine antisemitische Version der Erzählung vom "Großen Austausch". Für ihn sind die Jüdinnen und Juden die treibende Kraft hinter der Masseneinwanderung von muslimischen und schwarzen Menschen nach Europa und Nordamerika, die angeblich die weißen Menschen ersetzen und so einen "Völkermord an der weißen Rasse" begehen.